Folgende Leistungen können wir bei Holzschäden anbieten:

–    Holzschutzgutachten/Holzschutztechnische Untersuchungen zur Schadenfeststellung
      z.B. beim Befall durch den „Hausbock“
–    Endoskopische Untersuchung z.B. für bewohnte Bereiche beim Verdacht auf „Schwamm“
–    Untersuchung auf Kontamination durch Holzschutzmittel / Schadstoffuntersuchung und
     Analyse (z.B. durch PCP, Lindan oder DDT) -> zur Seite über Holzschutzmittel 
–    Holzschutztechnische Bauüberwachung (Fachbauleitung) für Sanierungsarbeiten z.B.
     bei der Schwammbekämpfung

Durch eine holzschutztechnische Untersuchung, meistens an der tragenden Holzkonstruktion eines Gebäudes, werden Schäden durch biotische Holzschädlinge an dieser festgestellt und dokumentiert.
Holzzerstörende Pilze (z.B. Echter Hausschwamm, Brauner Keller- oder Warzenschwamm, Weißer Porenschwamm u.a.) oder holzzerstörende Insekten (Hausbock, Nagekäfer, Trotzkopf u.a.) sind meistens in verdeckten Bereichen tätig und deshalb erst nach dem Freilegen z.B. von Deckenbalken feststellbar. Beim Umfang der Untersuchung orientieren wir uns an den Vorgaben und Anforderungen der DIN 68 800 Teil 4 und dem WTA Merkblatt 1-2-05/D.

Als zerstörungsarme Alternative kann hier eine endoskopische Untersuchung angeboten werden. Diese Untersuchungsmethode bietet sich z.B. für bewohnte Bereiche an, hat jedoch den Nachteil das eine rein visuelle Prüfung von sichtbaren Oberflächen durchgeführt wird.

Im Zuge der Untersuchung wird der Befallsumfang, der Grad der Schädigung und die Art der Schadorganismen festgestellt. In Zweifelsfällen oder wenn eine zweite Meinung gewünscht wird, kann eine Laboruntersuchung (Mikroskopisch, DNA-Analyse) durchgeführt werden. Ergänzend können die Hölzer noch auf eine Belastung durch Holzschutzmittel (HSM) überprüft werden. Dies ist besonders wichtig wenn neuer Wohnraum geschaffen werden soll, z.B. beim nachträglichen Dachgeschossausbau sind Grenzwerte für die Belastung durch PCP, Lindan und DDT einzuhalten. Die chemische Analyse wird in Kooperation mit akkreditierten Laboren durchgeführt. 

Die Ergebnisse der Holzschutztechnischen Untersuchungen werden als Schadkartierung in Bestandspläne eingetragen und in einem Untersuchungsbericht mit Fotodkumentation zusammengefasst. Ergänzend können Sanierungsempfehlungen, Ausschreibung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen und eine Überwachung der Sanierungsmaßnahmen (Bauleitung) angeboten werden.   

    

 

 

 

 

 

 

Ein Holzschutzgutachten/Holzschutztechnische Untersuchung schafft die notwendigen Voraussetzung um eine Sanierung planen und fachgerecht durchführen zu können. Weiterhin wird bei einer Sanierung durch die vorherige Feststellung des Ausmaßes der Schädigung durch holzzerstörende Organismen die Kostensicherheit stark erhöht. Und nicht jeder Hausfäulepilzschaden ist ein Schaden durch den Echten Hausschwamm.

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